Der European Venture Market 2009 fand am 5. und 6. November 2009 in Berlin statt und ist die 2. Ausgabe in diesem Jahr des EVM.

European Venture Market 2009

Das allgemeine Ziel des European Venture Markets ist die Vernetzung von Investoren & Gründern. In fünf Minuten konnten die Gründer die Investoren von der eigenen Idee überzeugen.

Wir konnten dank des gewonnen Gewinnspiels als Gasthörer am gestrigen Donnerstag an der Veranstaltung teilnehmen. In den schönen Räumlichkeiten von Zanox (welche man auch hier immer in Echtzeit begutachten kann) wurden so ein paar Kontakte geknüpft und beobachtet, wie andere Jungunternehmen ihr Produkt/Dienstleistung in Präsentationen vorstellen.

Hier noch ein paar Impressionen:

Das Thema “elektronische Prognosemärkte (EPM)” erhielt in der aktuellen Ausgabe der Technology Review (11/2009, ab Seite 42, http://www.heise.de/tr/artikel/Boerse-als-Prognose-Experiment-836269.html) einen größeren Artikel. Das “Technology Review – MIT’s Magazine of Innovation” ist ein renommiertes Magazin des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Der deutschsprachige Ableger der Zeitschrift erscheint beim Verlag Heinz Heise.

TR 11 2009

Umso mehr freut es uns natürlich, dass unser dafür gegebenes Interview neben denen anderer Branchengrößen dort auch verwendet wird. Die gute Prognosegenauigkeit der elektronischen Prognosemärkte bei den letzten Bundestagswahlen (zum Beispiel: http://bit.ly/GyxfN) wurde als Aufhänger genutzt, um die Methode und deren Stärken näher zu erläutern.

UPDATE: Über das Thema wurde auch im Zuge des TR-Artikels auf Heise berichtet: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Mit-Spielgeld-zum-Wahlergebnis-841566.html

“Mit einer höherer Genauigkeit und geringeren Kosten stechen Prognosebörsen die klassischen Meinungsumfragen aus. Zur Bundestagswahl 2009 etwa brachte der Handel mit dem virtuellen Geld die genauste Vorhersage der Wahlergebnisse. Und auch Unternehmen haben das Potential der Wettspiele erkannt, berichtet Technology Review …” (Quelle: heise.de)

Wir freuen uns, dass Alex einen Artikel mit dem Titel “Using Prediction Markets to Harness Collective Wisdom for Forecasting” in der Herbstausgabe des “Journal of Business Forecasting” platzieren konnte. Das Journal ist eine Publikation des Institute of Business Forecasting & Planning (IBF).

Der Artikel handelt vom Einsatz von EPMs in Unternehmen und deren Vorteilen dabei. Er besitzt realen Bezug durch die Projekt-Erfahrungen von Alex im B2B-Bereich. Der Artikel ist als Pre-Print hier verfügbar.

091005_jbf_preprint

Social Gaming ist im Grunde nichts anderes, als das Spielen von sogenannten Casual Games (Gelegenheitsspiele, meist einfache Online-Varianten von Klassikern wie Kniffel, Mühle, Tetris und Co.) mit oder gegen Freunde und Bekannte. Dabei werden die Spiele mit den Möglichkeiten von sozialen Netzwerkdiensten (Social Networks) bzw. Online-Communities kombiniert, was das Spielen mit Freunden vereinfacht. Die Anbieter (bspw. MegaZebra, Wooga, Plinga oder Zynga) integrieren die Casual Games als Applikation in soziale Netzwerke wie z.B. Facebook oder Myspace. Dabei wird das bereits vorhandene soziale Netzwerk genutzt, d. h. die Spielfans müssen sich nicht neu registrieren und auch ihre Freunde nicht neu hinzufügen. Die Social Games können von jedem Facebook-Konto aus aufgerufen werden. Hat man sich für eines der Spiele entschieden, muss man nur aus der bereits angelegten Feunde-Liste auswählen, wen man herausfordern möchte und schon wird eine Aufforderung an den Account des Betreffenden gesandt. Mit Hilfe der Chatfunktion oder privater Nachrichten kann man sich auch direkt herausfordern und verabreden. Bestenlisten steigern die Spannung und die Motivation bzw. den Anreiz. Die eigenen Rekorde werden dadurch messbar und vergleichbar mit denen anderer Spieler und vor allem mit denen eigener Freunde. Einige Spiele sind auch auf dauerhafte Spielgemeinschaften ausgelegt, wobei Gruppen gegeneinander antreten und auch gruppenbezogene Wertungen in Highscore-Tabellen erstellt werden.

CROWDPARK (www.crowdpark.de) ist ein Social Forecast Game und das neue Unterhaltungs-Portal für Social Gaming und Skill Gaming.

Bei CROWDPARK kann man mit Freunden und anderen in Wettstreit treten und spielerisch die Zukunft voraussagen. Artikel zu Themen wie Politik, Sport, Technik oder Klatsch & Tratsch enden mit einer Zukunftsfrage („Wer wird Fußballweltmeister 2010?“), auf deren Antwortoptionen Besucher setzen können. Mit Hilfe der Basistechnologie von CROWDPARK, einer Kombination aus Kollektiver Intelligenz und Marktmechanismen, genannt „Elektronische Prognosemärkte“ (EPMs), werden Prognosen in Echtzeit erzeugt.

Wir sind ein junges, innovatives Internet-Startup im Bereich Gaming mit Sitz in Berlin. Das Team wird gefördert durch das EXIST Gründerstipendium und konnte mit der im April 2009 gegründeten ParkLabs UG eine erste BA-Finanzierungsrunde abschließen.

Zur Unterstützung suchen wir ab sofort Teamplayer (m/w), die begeistert von Technologie und Internet sind. Bewirb Dich jetzt als C#/ASP.NET (3.5) Developer (Werkstudent oder Freiberufler / Freelancer) (m/w).

Aufgaben und Bereiche

  • Entwicklung in Visual Studio 2008 (C#, ASP.NET)
  • Entwicklung für eine hoch frequentierte und performante Internetplattform
  • Konzeption und Implementierung von Front- und Backend
  • Implementierung/Programmierung webbasierter Anwendungen in Teamarbeit

Den Rest des Beitrages lesen »

CROWDPARK (www.crowdpark.de) ist ein Social Forecast Game und das neue Unterhaltungs-Portal für Social Gaming und Skill Gaming.

Bei CROWDPARK kann man mit Freunden und anderen in Wettstreit treten und spielerisch die Zukunft voraussagen. Artikel zu Themen wie Politik, Sport, Technik oder Klatsch & Tratsch enden mit einer Zukunftsfrage („Wer wird Fußballweltmeister 2010?“), auf deren Antwortoptionen Besucher setzen können. Mit Hilfe der Basistechnologie von CROWDPARK, einer Kombination aus Kollektiver Intelligenz und Marktmechanismen, genannt „Elektronische Prognosemärkte“ (EPMs), werden Prognosen in Echtzeit erzeugt.

Wir sind ein junges, innovatives Internet-Startup im Bereich Social Gaming mit Sitz in Berlin. Das Team wird gefördert durch das EXIST Gründerstipendium und konnte mit der im April 2009 gegründeten ParkLabs UG eine erste BA-Finanzierungsrunde abschließen.

Zur Unterstützung suchen wir ab sofort Teamplayer (m/w), die begeistert von Technologie und Internet sind. Bewirb Dich jetzt als C#/ASP.NET (3.5) Developer (Freiberufler / Freelancer) (m/w).

Aufgaben und Bereiche

  • Entwicklung in Visual Studio 2008 (C#, ASP.NET)
  • Softwareentwicklung für eine hoch frequentierte und performante Internetplattform
  • Konzeption und Implementierung von Front- und Backend
  • Implementierung/Programmierung webbasierter Anwendungen in Teamarbeit

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Das Ende letzten Jahres auf der Xtopia gestartete Programm “BizSpark” von Microsoft stellt jungen IT-Unternehmen aus Deutschland und 36 weiteren Ländern schnellen und unkomplizierten Zugang zu zahlreichen Softwareprogrammen von Microsoft zur Verfügung, so dass junge Start-ups finanziell enorm entlastet werden.

Die Kernpunkte des Programms bilden der freie Zugang zu Microsoft-Anwendungen, technischer Support und weltweite Sichtbarkeit (u.a. in der BizSparkDB auf der Microsoft Startup Zone). BizSpark unterstützt junge Startups, die sich mit der Entwicklung von Software bzw. software-basierten Produkten oder Services beschäftigen, auch wenn die formale Unternehmensgründung noch aussteht. Für eine Gebühr von 100 US-Dollar (die positiverweise erst nach der dreijährigen Nutzungsdauer zu entrichten ist) erhalten entsprechende Unternehmen vollen Zugang zu Microsoft-Entwicklungssoftware und Servertechnologien, die als Download zur Verfügung gestellt werden. Bewerben kann man sich, wenn man weniger als 3 Jahre im Geschäft ist, weniger als 1 Mio. USD Umsatz pro Jahr hat und noch nicht an der Börse ist.

ParkLabs wurde auch in das globale Programm aufgenommen und kann nun die verschiedenen Angebote von Microsoft nutzen. Da unsere Plattform in ASP.NET/C# entwickelt ist und auf einem Windows Server 2008 gehostet wird, hat unser Projekt somit durch den kostenlosen Support von Microsoft einen sehr großen Nutzen!

Hier noch der Link zu unserem Eintrag in der Microsoft Startup Zone: ParkLabs / CROWDPARK (http://www.microsoftstartupzone.com/bsdb/search.aspx?id=1810). Für weitere deutsche Informationen zum BizSpark-Programm (PDF) bitte dem Link folgen oder einfach auf dem zentralen BizSpark-Portal (http://www.microsoft.com/BizSpark) umschauen.

bizspark microsoft crowdpark

Some random images

20 Jun 2009

me_on_airport

Ingo at the airport, after a meeting with a potential client. This is his happy but tired face.

martain_busy

Martin is very busy – as always!

martin_caught_sleeping

I caught Martin sleeping!

chartboard

Planning how the trade interface should work.

alex_late_night_explaining

Late night meeting

sofa

Very cool sofa which our good friend Claudia made from 72 single parts. Unfortunately, it was too big for our office and we had to exchange it with a less stylish, but more practical one from Ikea.

alex_and_martin_discuss

Alex and Martin discussing some formulas.

Unser Unternehmen findet in der aktuellen Venture Visions auf Seite 6 Erwähnung:

Präzise Prognosen Mithilfe einer Internetplattform wollen die Gründer von ParkLabs UG Ereignisse genauer voraussagen

“Spätestens seit dem Wahlabend 2005 hat die Prognosegenauigkeit der klassischen Umfrageforschung
einen zweifelhaften Ruf. Die kommerziellen Meinungsforschungsinstitute hatten damals fast geschlossen einen deutlichen Sieg der CDU/CSU vorausgesagt, am Ende landeten die Unionsparteien gerade einmal ein Prozentpunkt vor der SPD. (…)

Elektronische Prognosemärkte (EPM) vereinen das Beste des Wikipedia-Gedankens mit dem traditionellen Wertpapierhandel. Die Plattform stützt sich auf die Weisheit der Vielen: Im Vergleich zu Entscheidungen von einzelnen Personen, führt die Kumulation von Informationen in Gruppen zu besseren Schätzungen. Auf einer Online-Plattform geben Benutzer durch den Einsatz von virtuellem Spielgeld ihre Einschätzung zu einem zukünftigen Ereignis ab. Gehandelt wird mit so genannten Ereignis-Aktien,
für die sich aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage ein Marktpreis ergibt. (…)

Gegenwärtig steht die Technologie-Plattform kurz vor dem Launch. Das Team wird gefördert durch das EXIST-Gründerstipendium und konnte mit der im April 2009 gegründeten ParkLabs UG (haftungsbeschränkt) eine erste BA-Finanzierungsrunde abschließen.”

venture-visions-mai-2009

Unser Projekt “CROWDPARK” handelt von EPMs – doch der Begriff ist (immer noch) nicht jedem bekannt. Deshalb wollen wir die Frage nach den EPMs in unserem Blog einführend klären.

Bei “Elektronischen Prognosemärkten” (Electronic Prediction Markets) oder kurz “EPMs” handelt es sich um elektronische Plattformen, die normalen Aktienbörsen ähneln. Auf den Plattformen kann man Aktien kaufen und verkaufen. Diese Aktien sind aber nicht Anteile an Unternehmen, sondern die Aktien sind auf Ereignisse ausgestellt. Jedes Ereignis kann theoretisch als eine Aktie bzw. auf einem Aktienmarkt gehandelt werden: “Wird Bayern München deutscher Meister in 2010?”, “Wird Angela Merkel ein zweites mal Bundeskanzlerin?” oder “Wird Windows 7 noch 2009 veröffentlicht?”

Wikipedia erklärt Prognosemärkte folgendermaßen:

“Prognosemärkte sind virtuelle Marktplattformen, die den Ausgang von Ereignissen vorhersagen. Prognosemärkte existieren in Form von Online-Wettbörsen oder virtuellen Wertpapiermärkten, die jeweils auf einer elektronischen Plattform implementiert werden und über einen eigenen Quoten- beziehungsweise Preisfeststellungsmechanismus verfügen. Sie werden auch als Konkurrenzsystem zur klassischen Meinungsumfrage genutzt.” (http://de.wikipedia.org/wiki/Prognosemarkt)

Die elektronischen Prognose-Märkte (EPMs) stellen also virtuelle bzw. Online-Wertpapiermärkte dar, die über einen eigenen Preisfeststellungsmechanismus verfügen und auf einer elektronischen Plattform implementiert werden. Auf den EPM-Plattformen werden sogenannte Ereignis-Aktien gehandelt. Diese Ereignis-Aktien besitzen einen bestimmten Marktpreis, der bspw. immer zwischen 0 und 100 definiert  ist (in Form von echten oder virtuellen Geldeinheiten). Der Preis kann als Wahrscheinlichkeit für das Eintreten des Ereignisses, auf das die Ereignis-Aktie ausgestellt ist, interpretiert werden. Die EPMs bündeln so das verteilte Wissen ihrer vielen verschiedenen Teilnehmer in einer einzelnen Zahl: dem Preis, welcher der Eintrittswahrscheinlichkeit des zu prognostizierenden Ereignisses entspricht und sehr präzise Prognosen erzeugt.

Die “Weisheit der Vielen” (Wisdom of Crowds) wird also in einem Markt (Aktienmarkt) gebündelt. Und der Markt bzw. der Marktmechanismus ist nach Hayek die effizienteste Möglichkeit, die heterogen und asymmetrisch verteilten Informationen der Marktteilnehmer zu aggregieren.

Sie werden deshalb momentan hauptsächlich für Prognosezwecke, bei Meinungs- und Marktforschung sowie zur Beurteilung von Entscheidungsoptionen genutzt. Im Unternehmen kann man sie beispielsweise zur Hilfe bei der Entscheidungsunterstützung (Decision Support) oder auch in der Absatzplanung (“Wieviele Kleinwagen verkaufen wir im Q3 2009?”) einsetzen. Die EPMs sind nachweislich präziser als traditionelle Umfragen und Experteneinschätzungen.

Mit der Genauigkeit und den reduzierten Kosten im Vergleich zu klassischen Methoden (Umfragen, etc.) stehen die Chancen sehr gut, dass die EPM-Systematik ihren Weg in den breiten Markt (B2B- und B2C) finden wird.

Als zusätzliche (deutsche) Quelle für weitere Informationen kann ich den Beitrag von Andreas Graefe empfehlen, der (wie auch der Wikipedia-Artikel) einen guten Ausgangspunkt für ausführlichere Lektüre liefert.

CROWDPARK

Das Social Forecast Game.

Wir sind ein Unterhaltungsportal mit einer guten Mischung aus Social Gaming und Skill Gaming.
Hier kannst du bald Ereignisse in der Zukunft handeln und Wetten auf den Ausgang machen.
Dafür verwenden wir Prognosemärkte.

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